Musik verbindet. Sie verbindet die Jüngsten mit den Ältesten, Anfängerinnen und Anfänger mit erfahrenen Musikerinnen und Musikern – und in diesem Jahr sogar zwei Schulen.
Genau das machten die Sommerkonzerte des Moll-Gymnasiums eindrucksvoll erlebbar. Erstmals fanden sie an zwei Konzertabenden statt und boten allen Chören und Instrumentalensembles der Schule die Möglichkeit, ihr Können vor einem begeisterten Publikum zu präsentieren.Den Auftakt gestalteten am Donnerstag die Chöre des Moll-Gymnasiums. Vom Chor der 5. Klassen über den Kinderchor bis zum Moll-Chor war zu erleben, wie sich musikalische Begeisterung und Können durch die verschiedenen Jahrgangsstufen entwickeln. Das Programm reichte von traditionellen Liedern über Brahms bis hin zu modernen Pop-Arrangements wie „Jar of Hearts“ oder „Man I Need“. Eine besondere Bereicherung war der Gastauftritt des Vokal-Sextetts des Nationaltheaters Mannheim mit Billy Joels „And So It Goes“.
Am Freitag übernahmen die Instrumentalensembles die Bühne. Die Bläserklassen eröffneten den Abend mit Werken von Edvard Grieg und Filmmusik aus „Pirates of the Caribbean“. Anschließend zeigten die Mollies, Triple B und die Moll Big Band mit Musik von Mozart, „Star Trek“, Ozzy Osbourne, Earth, Wind & Fire und George Harrison die beeindruckende stilistische Bandbreite des Musiklebens am Moll. Dabei überzeugten nicht nur die Ensembles als Ganzes, sondern auch zahlreiche solistische Beiträge, die mit großem Applaus bedacht wurden.
Der emotionale Höhepunkt beider Konzertabende war die Premiere einer außergewöhnlichen Zusammenarbeit: Erstmals musizierten das Sinfonieorchester des Moll-Gymnasiums und das Orchester des Karl-Friedrich-Gymnasiums Mannheim gemeinsam als großes Sinfonieorchester. Über 80 Musikerinnen und Musiker ließen mit dem mitreißenden „James Bond Medley“ und dem ersten Satz aus Antonín Dvořáks 9. Sinfonie „Aus der neuen Welt“ einen eindrucksvollen Orchesterklang entstehen. Dass Schülerinnen und Schüler zweier Schulen in so kurzer Zeit zu einem musikalischen Ganzen zusammengewachsen sind, war auf der Bühne deutlich zu hören – und ebenso deutlich in der Begeisterung des Publikums zu spüren.
Wer die beiden Abende miterlebte, konnte genau das beobachten, was den Musikunterricht und die Ensemblearbeit am Moll auszeichnet: konzentrierte Probenarbeit, gegenseitiges Zuhören, gemeinsames Wachsen und die Freude daran, Musik miteinander zu teilen. Vom ersten Auftritt der Fünftklässler bis zum großen Finale des gemeinsamen Orchesters wurde sichtbar und hörbar, dass Musik am Moll weit mehr ist als ein Unterrichtsfach – sie ist ein wichtiger Teil unseres Schullebens.Ein herzlicher Dank gilt allen Schülerinnen und Schülern, den Ensembleleitungen, den zahlreichen Helferinnen und Helfern hinter den Kulissen sowie der Jahrgangsstufe 1 für die Bewirtung. Sie alle haben dazu beigetragen, dass die ersten zweitägigen Sommerkonzerte des Moll-Gymnasiums zu einem unvergesslichen Erlebnis wurden.
Text & Bilder: PR-AG - Schüler/innenpresse am Moll