Wissenschaft und Religion im Dialog: Das war das Motto des multimedialen Vortrags, der am 22.01.2015 am Moll-Gymnasium stattfand. Als Referent kam dafür Klaus Müller von der Bundeswehrfachschule Karlsruhe.

Ausgehend von den biblischen Berichten des Neuen Testaments, die auch im griechischen Ursprungstext präsentiert wurden, stellte er die Frage nach der wissenschaftlichen Erklärbarkeit dieses Phänomens. Hierzu erhielten die SternB02Zuhörer zunächst eine Einführung in die Astronomie. Begriffe wie „Planet“, „Komet“ oder „Konjugation“ wurden in anschaulicher Weise erklärt, auch eine Sonnenfinsternis bekam das Publikum zu sehen. Klaus Müller legte beispielsweise dar, dass Pluto heutzutage nicht mehr als Planet gilt und die Menschen bereits vor Christus teilweise äußerst genaue astronomische Berechnungen durchführen konnten. So umfasste der synodische Monat nach Angaben der Babylonier 29,53062 Tage, während es nach heutigen Berechnungen fast identisch 29,53059 Tage sind. Zwischendrin bekam das Publikum immer wieder Ausschnitte aus einem Video des Astrophysikers Harald Lesch zu sehen. Danach ging Klaus Müller verschiedenen Hypothesen zur Erklärung des Sterns von Bethlehem nach, um abschließend ein Fazit zu ziehen. Das Ergebnis: Der Stern von Bethlehem kann auch aus astronomischer Sicht existiert haben!

Im Anschluss ließ sich das Publikum zu Gesprächen anregen und ließ die Veranstaltung bei Punsch und Lebkuchen ausklingen.

Text: Elias Mistele, Ralf Herzog & Fotos/Grafik: Daniel Weber - PR-AG
Stern über Bethlehem PosterHP

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