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Termin: Dienstag, 25.06.2019, 19:30 - 20:30 Uhr   

Eine Vorstellung im Rahmen des Festivals "20. Internationale Schillertage"

  • Werk: TO DA BONE. Virales Tanzstück
  • Konzept und Regie: La Horde
  • Uraufführung: Juni 2014 in Montpellier
  • mit 11 "Jumperinnen und Jumpern" aus 9 Ländern

Kurzeinführung:

am Vorstellungstag um 19:00 im Nationaltheater 

Kartenausgabe:  

am Vorstellungstag ab 18:50 Uhr im Theatercafé

Mit unserer letzten Abo-Vorstellung dieser Saison kommen wir in den Genuss von Festival-Stimmung. Die Schillertage Mannheim werden  alle zwei Jahre am Nationaltheater veranstaltet. Dabei werden innerhalb von 10 Tagen zahlreiche Produktionen aus unterschiedlichen Städten und Ländern eingeladen und dem Mannheimer Publikum präsentiert. Die Gastspiele bieten dabei Inszenierungen von Schiller-Dramen oder beschäftigen sich mit Themen, die (manchmal entfernt) etwas mit diesem Dichter zu tun haben, der ja auch einige Zeit in Mannheim lebte. 

"TO DA BONE" dreht die Lautstärke auf und überlässt jungen Tänzerinnen und Tänzern aus den Vorstädten verschiedener europäischer Metropolen die Bühne. Ihre Bewegungsform heißt "Jumpstyle". Dieser hochenergetische Tanz breitet sich seit einigen Jahren im Internet aus: Junge Menschen filmen sich dabei, wie sie exzessive Sprungbewegungen zu harter Beatmusik ausführen, und teilen diese Videos anschließend in den sozialen Netzwerken. 

Das junge französische Kollektiv "La Horde" hat sich dieses Phänomens angenommen und einen zeitgenössischen Tanzstil geschaffen, den es ohne Internet nicht gäbe. Es castete 11 Jumperinnen und Jumper aus 9 Ländern und entwickelte auf der Basis der ursprünglichen Solo-Tänze eine Ensemble-Choreografie. Dabei schafft das mit dieser Produktion international bekannt gewordene Team beeindruckende Bilder für eine "Revolte der Jugend", die im Internet neue Mittel der Mobilisierung gefunden hat. (Text sinngemäß der Homepage des NTM entnommen).  Und hier ist möglicherweise die revolutionäre Kraft spürbar, die auch Friedrich Schiller in seiner Jugendzeit empfand und die sich nicht zuletzt in seinem Durchbruchswerk "Die Räuber" widerspiegelt, das 1782 in Mannheim uraufgeführt wurde und (nicht nur hier) Skandale erregte.

Die recht kurze Aufführungsdauer ermöglicht es uns, im Anschluss an die Vorstellung noch etwas "Festival-Atmosphäre" in der eigens kreierten NTM-Arena zu genießen und den Abend mit "Evvol", einem irischen Frauen-Duo aus der queeren Berliner Musik-Szene, ausklingen zu lassen.

Mit diesem Abend endet auch unser diesjähriges Theater-Abo. Es würde mich freuen, wenn euch die 8 Vorstellungen gefallen haben und ihr im kommenden Schuljahr wieder dabei seid.

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Moll-Gymnasium

Das im Süden der Stadt Mannheim gelegene Moll-Gymnasium ist eine mittelgroße Schule mit derzeit ca. 800 Schülerinnen und Schülern, die in 32 Klassen von 70 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden. Mehr erfahren

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