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Termin: Mittwoch, 29.05.2019, 18:30 Uhr - 20:00 Uhr

Kurzeinführung: 

Mittwoch, 29.05., 2. Hofpause, Raum 11

Kartenausgabe: 

am Vorstellungstag ab 18:15 Uhr im Foyer des JNT

Die Aufführung findet im Saal des Jungen Nationaltheaters in der Alten Feuerwache statt (Turm am Alten Messplatz). Dorthin gelangt man mit den Straßenbahnlinien 1, 2, 3, 4 (Haltestelle "Alte Feuerwache"). Im Zuschauerraum gibt es keine Plantznummerierung.

Das Drama "Romeo und Julia" kann man als eines der beliebtesten der gesamten Literatur bezeichnen. Es handelt von der Liebe zwischen den beiden Jugendlichen Romeo Montague und Julia Capulet. Ihre zwei Familien sind jedoch stark verfeindet und liefern sich ständig heftige Auseinandersetzungen. Deswegen halten Romeo und Julia ihre Verbindung geheim und lassen sich, um einer Trennung möglichst zu entgehen, von Pater Lorenzo ohne Wissen der Eltern trauen.

Im Laufe des Stücks wird Romeo in den Kampf mit einem Mitglied der Capulets, Thybalt, verwickelt. Dabei wird Letzterer getötet und Romeo muss aus der Stadt fliehen. Julia soll hingegen mit Paris, einen Bekannten der Capulets, gegen ihren Willen verheiratet werden.

Sie geht deshalb mit Hilfe von Pater Lorenzo einen riskanten Plan ein: Kurz vor der Hochzeit nimmt sie einen Trunk, der sie für 42 Stunden bewusstlos macht, sodass sie an der Trauung nicht teilnehmen kann. Allerdings verbeiten sich schnell Gerüchte über ihren (vermeintlichen) Tod, von dem auch Romeo erfährt. Dieser kehrt in größter Sorge zurück, findet die bewusstlose Julia und tötet sich selbst. Als Julia erwacht und ihren Geliebten tot entdeckt, nimmt auch sie sich das Leben.

Die "Love-Story" wurde von dem Jungen Nationaltheater in einer neuen, modernen Version herausgebracht ("the next generation"). Dabei wird vor allem dem Gedanken Rechnung getragen, dass eine Geschichte, wie sie sich bei Shakespeare abgespielt hat, in unserer heutigen digitalisierten Welt wohl nicht mehr möglich wäre. Whatsapp, facebook und andere Plattformen lassen eine Liebe ganz anders entstehen und beeinflussen oft auch deren Verlauf, gerade weil man sich von Informationen, Posts und Fotos aus dem Netz viel zu schnell und unreflektiert lenken lässt. Das versucht auch die Inszenierung umzusetzen: Deshalb dürfen die Zuschauer in dieser Vorstellung ihre mobilen Kommunikationsgeräte nutzen und sich in das Geschehen einschalten bzw. es kommentieren. Bringt also bitte unbedingt eure Smartphones mit!

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Eine ganz besondere Vorstellung erwartet uns zum Abschluss: Der nächste (und letzte) Abo-Termin lässt uns an den Mannheimer Schillertagen teilhaben. Am Dienstag, dem 25.06., werden wir das "virale Tanzstück" TO DA BONE erleben, eine Mischung aus Film, digitalen Medien, Tanz und Performance. Man darf sehr gespannt sein...

Nähere Informationen dazu findet ihr ab Anfang Juni hier.